Autor-Archive: horst1887

Feuer Drama in Harburg: Zwei Tote bei Wohnungsbrand

Zwei Tote und eine Frau, die um ihr Leben kämpft. Das ist die Bilanz eines Wohnungsbrandes im Phoenix-Viertel. Zwölf weitere Menschen, darunter drei Kinder, wurden, wie einige Haustiere, von der Feuerwehr gerettet. Die Drehleiter konnten nicht eingesetzt werden, weil parkende Autos ein Einfahren in die Lassallestraße verhinderten. Gegen 3:40 Uhr war der Alarm bei der Feuerwehr eingegangen. Als die ersten Löschfahrzeuge eintrafen, brannte im Erdgeschoss des viergeschossigen Mehrfamilienhauses eine Wohnung lichterloh. Drei Menschen lagen auf dem Bürgersteig. Mehrere Bewohner standen an offenen Fenster und riefen um Hilfe. Ihnen war der Fluchtweg durch den starken Qualm im Treppenhaus versperrt. Die Einsatzleitung erhöhte auf 2. Alarm. 85 Einsatzkräfte, darunter der Leitende Notarzt, Experten für die Organisation von größeren Rettungseinsätzen, aber auch Angehörige mehrerer freiwilliger Wehren, waren vor Ort.

Weiterer Bombenfund am Gut Moor am Großmoorbogen

Die Entschärfung der 1000 Pfund schweren amerikanischen Fliegerbombe am Großmoordamm wird nicht die letzte Aktion dieser Art in der nächsten Zeit dort sein. In dem Areal werden vier bis fünf weitere Blindgänger vermutet. Das haben nach Informationen von der Feuerwehr Hamburg die Sondierungsarbeiten ergeben. Bereits in den kommenden Tagen dürfte es weitere Entschärfungen geben. Die vermuteten Blindgänger wurden ebenfalls in mehreren Metern Tiefe in dem moorigen Boden geortet. Es wird damit gerechnet, dass es sich um 500 oder 250 Pfund schwere Fliegerbomben handelt. Auch wenn sie kleiner sind, als der am Montag #entschärfte Blindgänger, dürften die Auswirkungen und Sperrradien vergleichbar sein. Damit bleiben die A1 und die B75 zwar von Sperrungen verschont. Allerdings dürfte wieder die Bahnstrecke betroffen sein, über die neben Fernzügen auch der Metronom verkehrt.

Protest gegen LNG-Terminal in Brunsbüttel

Mehr als 2.000 Aktivisten beteiligten sich an Blockaden im ChemCoast Park bei Brunsbüttel. In der Nachbarschaft von Produktionsanlagen der Öl- und Chemieindustrie ist dort ein Terminal für Fracking Gas geplant. Bei Wind und Wetter blockierten die Aktivisten an wichtigen Stellen die Bahngleise zum ChemCoast Park. Die Blockaden wurden über Nacht bis zum Sonntag aufrecht erhalten. Am Samstag hatten Aktivisten mit Kanus den Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal für mehr als zwei Stunden komplett zum Erliegen gebracht. Auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt stauten sich die Schiffe. Ende Gelände fordert den sofortigen Ausstieg aus Gas, Öl und Kohle.

Explosionsgefahr in Hotel: 150 Menschen evakuiert

Am Donnerstag Mittag gegen kurz nach 11:00 Uhr wurde die Feuerwehr Hamburg zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in denn Stadtteil St. Georg gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen haben mehrere Gäste und das Personal in einen Hotel einen komischen Geruch wahrgenommen. Als die Feuerwehr zur Erkundung vorging, stellte sich heraus das Akkus eines Notstromaggregates in der Tiefgarage Probleme machten. Die Akkus wurden zu heiß und haben sich aufgebläht, auf Nachforderung vom Einsatzleiter wurde die Umweltschutzwache und weitere Freiwillige Feuerwehren mit Spezialausbildung für dekontaminationseinsätze alarmiert. Das Hotel wurde mit Hilfe der Polizei geräumt. Rund 150 Personen mussten das Hotel vorübergehend verlassen Der Einsatz ging bis in die frühen Abendstunden. Die Feuerwehr war mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort.

Feuer in Flüchtlingseinrichtung

In einer Wohnunterkunft für Flüchtlinge in Heimfeld ist am frühen Mittwochmorgen ein Feuer ausgebrochen. Der Brand hatte seinen Ursprung im Erdgeschoss und breitete sich bis in die erste Etage des Gebäudes aus. Die Feuerwehr löste die 2. Alarmstufe aus. Rund 50 Retter sind im Einsatz.

Ersten Informationen zufolge hatte der Sicherheitsdienst gegen 6.25 Uhr Alarm geschlagen. Aus dem Erdgeschoss einer Wohnunterkunft in der Straße Am Radeland war dunkler Qualm aufgestiegen. Als der erste Löschzug am Einsatzort eintraf, loderten bereits Flammen aus dem Fenster. Der Zugführer löste sofort die 2. Alarmstufe aus.

600 Helfern aus Schleswig-Holstein auf dem Weg ins Katastrophengebiet

(Ots) Es geht los! Das Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein hat heute Morgen den Marschbefehl für die ersten Einheiten aus SH überstellt.

Nachdem es die letzten Tage immer wieder zu Abfragen kam, wie viel Personal und Material aus Schleswig-Holstein in die Katastrophengebiete entsendet werden kann, wird es heute Ernst.

Heute Nachmittag fährt ein großes Landeskontingent bestehend aus rund 600 Einsatzkräften aus allen Kreisen und Kreisfreien Städten aus #Schleswig-Holstein in das #Katastrophengebiet nach #RheinlandPfalz und #NordrheinWestfalen

Weltkriegsbombe mitten im Wohngebiet

für die Arbeiten wurde ein Sperrradius von 300 Metern und ein Warnradius von 500 Metern um den Fundort der Bombe festgelegt. Die Feuerwehr war mit rund 340 Kräften im Einsatz. Über Lautsprecherwagen wurde die Bevölkerung innerhalb des Warnradius und in den angrenzenden Straßenzügen vom Bezirksamt Altona über den Bombenfund informiert und aufgefordert, in den Wohnungen zu bleiben. Insgesamt mussten rund 5.500 betroffene Anwohnerinnen und Anwohner informiert werden. Die Evakuierung mitten in dem dicht besiedelten Wohngebiet hat sich dabei etwas verzögert, denn auch mehrere bettlägerige Menschen mussten in die Notunterkunft in den Messehallen gebracht werden.

Mitten im Wohngebiet brennen mehrere Fahrzeuge

Mit einem gehörigem Schrecken und zwei ausgebrannten Carports inkl. der dort abgestellten Fahrzeuge kommen am Donnerstagmittag die Bewohner der Teichhuhnstraße in Hausbruch davon. Aus ungeklärten Umständen ist dort der Lastwagen eines Möbelhändlers in Brand geraten. Als der Fahrer losfahren wollte, bemerkte er das Feuer auf der Ladefläche. Zum selbst löschen war es zu spät, die Feuerwehr löste aufgrund der Meldungen bereits zweiten Alarm aus.

Brennende Diesellok sorgte für Großeinsatz

Großalarm für die Feuerwehr am Mittwochnachmittag in der Seehafenstraße in Harburg: Aus einer Diesellok kamen Rauchwolken – der Motor brannte. Vor Ort entspannte sich die Situation aber recht zügig.

Der Lokführer hatte geistesgegenwärtig noch die Wagons von der brennenden Lok getrennt und letztere dann auf eine Gefahrgutwanne gefahren. Das Feuer selbst konnte dann mit zwei Pulverlöschern erstickt werden. Allerdings hatte die Feuerwehr wegen der großen Hitze der Auspuffanlage der Lok vorsorglich noch zwei Strahlrohre einsatzbereit aufgebaut.

💣[THKMF] Bad Oldesloe Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft

Bad Oldesloe Die Fliegerbombe aus dem 2.Weltkrieg ist erfolgreich entschärft worden. Die Evakuierung verlief nicht so reibungslos, wie geplant, da wiederholt Personen im Sperrbereich gesichtet wurden, bzw. sich in ihren Wohnungen weiter aufgehalten haben. Nachdem die Polizei den Sperrbereich noch einmal überprüft hat, konnte die Freigabe mit einer Verzögerung von ca. 1 Stunde erteilt werden. Der Kampfmittelräumdienst begann dann gegen 11:30 Uhr mit der Entschärfung. Die Teile des abgesperrten Bereichs wurden sofort nach der Entschärfung wieder freigegeben. Die Grabauer Straße zwischen Lorentzenstraße und Theodor-Storm-Straße bleibt noch etwas gesperrt. Insgesamt waren 136 Polizeikräfte und Mitarbeiter von Feuerwehr, Stadt und Rettungsdienst an dem Einsatz beteiligt.

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